Glas oder Plastik?

Was ist ökologischer? Glas oder Plastik? Intuitiv dachte ich immer, dass Glas ökologischer wäre und einen geringeren Fußabdruck hinterlässt.

Was lässt mich also zweifeln?

Die sonnige Yogafrau erzählte mir von ihrer Stiefschwiegertochter, die irgendwas mit Logistik und Verpackung studiert und meinte, dass, wenn man wirklich alles in Betracht ziehen würde, Plastik bzw Aludosen ökologischer wären. Hä???

Ich las von „Cornelia Diesenreiter: Ich wollte genau diese beiden Gruppen ansprechen, weil man … Plastik aber so verpönt, dass man das als nachhaltiges Unternehmen nicht machen kann, deswegen geben wir sie in Papierkartons.“ (hinter der paywall https://www.kleinezeitung.at/lebensart/5941614/Hitzige-Debatte_NachhaltigkeitsExpertin-sagt_Nachhaltig-gibts-nicht vom 24.2.2021)

Landliebe Joghurt Marille kenne ich seit… boah… 1993? War in meiner Erinnerung immer in Gläsern, die mich an eine Mini-Milchkanne erinnert haben. Und jetzt habe ich es in einem Plastikbecher mit Papiermanschette gekauft.

Was heisst denn das alles? Ich hab keine Ahnung…. ich merke nur, dass ich bzgl. ökologischer Lebensweise (und ich weiß, dass meine weit davon abweicht) immer mehr verunsichert werde.

meine Zeit mit der Kröte

… war großartig, fein, exzessiv, verbunden mit recht kurzen Nächten 😉 Das ist auch der Grund, warum es hier so lange ruhig war…

Sie ist gestern morgen nach einem gemeinsam Frühstück auswärts wieder heim nach Berlin.

Was haben wir eigentlich unternommen?

  • bei Eli am Markt das Willkommensehens (hach, wir waren beide sehr emotional)
  • Frühstück im Salettl mit der Wirtn-Ehefrau (Gott, war es da noch kalt) und gemeinsames Lebensmittelbunkern
  • abends Besuch der Schulfreundin, gemeinsames Yoga und mein Lieblingssalat – es wurde durchaus sehr spät und wir haben über Gott und die Welt gesprochen
  • „into the woods“
  • einen Abend hatte ich frei – sie war bei der Schulfreundin
  • Pressekonferenz bzgl des casts von „Miss Saigon“ – gemeinsam wieder im Theater… als „erste“ Gäste im renovierten Ronacher – ich zeigte ihr den Sitzplatz, den ich mal bei einer Premiere mit ihr gerne hätte 😉
  • dann wieder Markt mit der Wirtn-Frau und ihrer Kusine, später lange auf dem Balkon gesessen
  • Hitzeausbruch – gemeinsame Fahrt nach Wr. Neustadt, dann schwimmen und zur Abkühlung in die SCS, danach Terasse und chillen
  • Marktbesuch mit der Freundin aus München und einer AMA-Kollegin (ursprüngl Ensemblemitglied bei Westsidestory in Mörbisch, jetzt doch Solistin!!)
  • dann wurde ich von den Mädels bekocht (Nudeln)
  • gemeinsames Baden am Badestrand auf der Donauinsel (dh eigentlich in der Nähe des wakeboardlifts), dann hab ich die Mädels bekocht (und bekam ein „sehr gut“)
  • und die kürzeste Nacht des Jahres haben wir bei „Hermanns Strandbar“ verbracht

Diese WG artige Situation war wirklich witzig, abwechslungsreich und doch völlig entspannt!…. Bis zum nächsten Mal!

Kröte und Kultur

Kröte hat, als ausgebildete Musicaldarstellerin, richtig Entzugserscheinungen. Da lebt sie jetzt in einer Stadt wie Berlin und kann weder Theater noch Live-Musik genießen.

Hier in Wien wurde ja vor … hm… gefühlt einigen Tagen wieder fast alles aufgemacht (ich glaub es fehlen nur mehr die Nachtclubs).

Sie äußerte einen Wunsch – „into the woods“ mit Drew Sarich in der Wiener Volksoper.

Wir haben uns beide sehr darauf gefreut und verspürten echt Aufregung (so kurz davor). Es war fast normal (und doch nicht), erstmals wieder ins Theater zu gehen. Bei ihr war es am 22.2.2020 das letzte Mal (letzte Aufführung auf der Bühne), bei mir auch (ich hab mir das Stück angesehen). Ihr letzter Auftritt wird mir vermutlich ewig in Erinnerung bleiben. Vor Rührung musste ich damals weinen. „Welcome to burlesque“.

Das „erste Mal nach Corona“ auch wieder gemeinsam. Dieses Mal beide als Zuschauer*innen. Coronamäßig war es top-organisiert. Gekennzeichnete, unterschiedliche Eingänge (damit auch mehr Personal), Catering vor der Tür im Freien, Kassa im Container vor dem Theater, FFP2 Masken, immer 1 Sitzplatz frei.

Da muss für die Darsteller’innen durchaus irritierend sein, weil es ja fast so aussieht als wäre die Vorstellung nicht ausverkauft.

Das Stück ist ja etwas absurd, erinnerte mich taktweise an „Westside story“, die Bühne/Kostüme auch eher absurd/übertrieben. Die Lieder sind schon sehr, sehr schwer (an dieser Stelle: unfassbar, wie Merryl Streep das im Film singt!). Irgendwie merkte man, dass sich auch die Darstellenden erst wieder ans Performen gewöhnen müssen. Der Energielevel war nicht so wie gewohnt, die Techniker*innen hatten die Aussteuerung nicht ganz im Griff, die Intonation war sehr undeutlich (stellenweise habe ich es einfach nicht verstanden).

Das Ensemble war auch nicht wirklich gut abgestimmt.

Und dennoch: es war ein feiner Abend! Die Kröte war beim ersten Ensembleauftritt so gerührt, dass sie ihre FFP2 Maske nass geweint hatte.

23.2.2020 – 12.6.2021

… sooo lange hab ich die Kröte nicht „live“ gesehen… seufz…. wie oft hab ich an den 23.2.2020 gedacht. Ich war damals so dankbar, dass sie doch noch – trotz durchgefeierter Nacht (von ihr, nicht von mir) – noch zum Bahnhof gekommen war. Ich hatte mich damals so gefreut, dass ich meinen Ärger über das versetzt-werden (Merke: mach dir nie was mit einer Künstlerin nach der Deniere aus, sie vergessen es in ihre Endorphinrausch gepaart mit Depressionen) total vergessen hab.

Bin ich froh, dass ich aus München nicht verärgert weggeflogen bin. Danach gings ja nach Mallorca zum Nordmanns Geburtstag, dann nach Wien zurück und eine Woche später war Corona da. Der Nordmann blieb bis Mitte Juni in Spanien (es kam kein Herauskommen mehr – alle Flüge waren gestrichen und die Überquerung von 3-4 Grenzen per Zug war uns zu gefährlich. Was ist, wenn ihn wer nicht weiterlässt.

Die Kröte blieb in München, entschied das bewusst, in der Hoffnung, die Ausbildung abschließen zu können. Hatte sie. Mit FFP2 – Maske Gesang, Tanz und Schauspiel… Musical…

Den Nordmann sah ich, die Kröte zog kurz nach dem Segeln nach Berlin. Wir peilten Herbst an und dann war schon wieder Corona da. Weihnachten ließ sie aus – Quarantänebestimmungen waren zu schräg. Da es jetzt endlich wieder besser ging, nützte sie die Impfmöglichkeit in Niederösterreich, kombinierte ein Wochenende mit einer Freundin in Wien und bleibt insgesamt 2 Wochen, davon 9 Tage bei mir… Ich bin ja fast dankbar, dass die Wohnung ihres Papas vermietet ist und die Wohnung der besten Freundin auch (die ging nämlich vor kurzem nach Kanada). Ach, wie sehr genieße ich das!

Das nächste Mal wird sie wohl wieder wo anders schlafen (versteh ich total), aber es ist so geil… gestern haben wir bis 1.30 Uhr gequatscht, obwohl ich schon totmüde war. Ich arbeite zwar die Woche total viel, aber sie will ja eh viele treffen, insofern werden wir uns immer wieder mal sehen und dann eben nicht. Fix ist aber, dass wir 2x ins Theater gehen – hach….

Eben 2 Stunden in der Sonne gesessen… herrlich!

Haustierchen..

.. so nannte meine Ex-Schwiegermutter ihren Brustkrebs vor einigen Jahren.

3 Jahre ist´s schon wieder her, dass ich mit Krebsdiagnosen meines Umfelds nicht mehr konfrontiert war. 3 Jahre habe ich kaum etwas von dieser Krankheit gehört.

Jetzt gehts wieder los, wenngleich nicht in meinem direkten Umfeld (danke….! Bitte, wer auch immer, lass das so bleiben).

Eine Mitarbeiterin der Personalleiterin hat nun eindeutig Krebs. Metastasen in der Leber, Ursprung in der Bauchspeicheldrüse. Eine sehr positive Frau, die auf mich nicht immer ganz authentisch gewirkt hatte. Irgendwie aufgesetzt.

Gestern erfuhr ich, dass meine Ex-Chefin austherapiert ist. Unterleib, Brust, Lunge, Knochen. Sie kämpft seit 2-3 Jahren, hatte 12 Chemos. Ich habe es von einem gemeinsamen Bekannten erfahren. Das hätt ich ihr nicht gewünscht. Nein, zu klären hab ich auch nichts mit ihr (auch wenn dieser Bekannte das wohl vermutet). Da gibt es nichts zu klären.

Er wollte mir die Wahlfreiheit lassen, ich habs fast als Zumutung erlebt. Ich glaube nicht, dass ich mich melden werde – nur, weil sie jetzt krank ist? Er hatte sie gefragt, ob die Info an mich ok wäre. Sie bestätigte das.

Ich bin aber überrascht, wie heftig meine innere Reaktion war. Selbst 14 Jahre später reizt mich dieser Name unendlich und lässt mich anspringen. Sollte ich doch noch mal die Psychotante kontaktieren, dass wär das 3. Thema. Was waren eigentlich die beiden ersten? Ich hoffe, ich hab das hier irgendwo aufgeschrieben.

Gestern vor 20 Jahren ist Robert Hochner verstorben. Unfassbar, dass das schon so lange her ist…. Er hatte mein Interesse an Nachrichten geweckt….

vollständig geimpft

Ich wurde gestern zum 2. Mal geimpft.

Termin | Irgendwie schräg, zumal ich als „normale Bürgerin von Wien“ erst gestern zur Anmeldung zu der Erstimpfung freigeschaltet wurde.

Und nein, ich hab mich nicht vorgedrängelt (wobei….), sondern als EPU konnte ich mich im Rahmen des Impfservice für Betriebe bereits am 5.5. anmelden und wurde gleich am 6.5. geimpft. Das „(wobei..)“ erklärt sich dadurch, dass – warum auch immer – Personen der Kategorie 2 (Kundenkontakt ohne bauliche Maßnahmen) noch nicht dran waren, aber bei mir das System umgesprungen ist. Ich habe nicht verfolgt, wann ich als Kategorie 2 dran gekommen wäre.

Ich finde es ja irgendwie schräg, dass ich als EPU früher geimpft werde. Heißt dass, fast alle meiner Altersgruppe, die arbeiten, hatten bereits die Chance? Ich weiß es nicht. Ist das fair? Keine Ahnung….

Dann dachte ich mir, naja, wir müssen ja arbeiten gehen. Bin ich – warum auch immer – zu Hause, ist der Druck (nur aus beruflicher Sicht) vielleicht nicht so groß. Was aber, wenn jemand als Freiberufler arbeitet und nicht die Rechtsform EPU hat, was dann? Was ist mit den Rechtsanwälten, Steuerberater*innen, Kulturschaffende, Trainer*innen? Meines Wissens nach gelten diese nicht als EPU…. alles schräg… ich möchte das nicht entscheiden müssen.

Ich hatte wieder den letzten Termin des Tages. Dieses Mal waren aber noch ca 100 hinter mir. Wieder musste ich warten, weil der Impfstoff erst aufgetaut werden musste. Nein, ich beschwere mich nicht, ich war lediglich belustigt, dass das – laut Auskunft vor Ort – von der Uhrzeit und nicht von der Anzahl der Personen abhängt.

Psyche | die Psyche ist echt ein „Hund“. Als ich ca 10-15 min auf den Impfstoff wartete, fing mein linker Arm an, wehzutun. Total verkrampft, schwer, als hätte ich bereits die Impfung. Ich musste so über mich selbst lachen….!

Die Krankenschwester wusste aber genau, was sie tut. Selten habe ich eine Impfung so wenig gespürt.

einen Gang zurückschalten | das hätte ich mir für heute vorgenommen. Nur ein online Termin, den ich zur Not absagen kann. Genau… da kam noch ein Coaching dazu, 2 lange Telefonate und ich muss das morgige Training noch vorbereiten.

Entgegen meiner sonstigen Art habe ich mir heute 1 Stunde am Markt mit Eiskaffee und Apfelsaft gegönnt. Und gut war´s. Der Himmel hatte wohl meine Pläne, heute eigentlich blau zu machen, erkannt und hat pünktlich zu meiner Rückkehr nach Hause für Regen gesorgt. Himmel! Das darf es doch nicht geben! 🙂

körperlicher Zustand | Ich hab gestern mich schlapp gefühlt, wollte früher ins Bett, hat aber auch nicht geklappt. Also hab ich eine Dosis Zink genommen. Heute bin ich müde, glaube aber, dass hängt damit zusammen, dass ich etwas entspannter bin und mein Körper jetzt mein „hey, ich darf jetzt“. Und meine Nase rinnt… was soll denn das? Interessanterweise finde ich auch, dass meine Augen ganz trocken sind. Die letzte Augenentzündung war ja nach der Erstimpfung, der Arzt meinte, das könne zusammenhängen, was ich aber definitiv von mir wies. Jetzt bin ich mir nicht sicher. Aber ich halte das für eine Frage Henne/Ei. Sind meine Augen jetzt wieder psychisch bedingt trocken oder tatsächlich….

Alien

Corona bzw. der gesellschaftliche Umgang damit beschäftigt mich innerlich gerade wieder mal.

Wien hatte lt. Ages am 11.2. eine 7 Tages-Inzidenz von 105, innerhalb von wenigen Wochen hatten wir eine von 320 (31.3.). Das war der letzte Tag vor der Osterruhe (die dann verlängert wurde). Auch der Einzelhandel sperrte zu, die Gastro und Kultur waren ja schon seit November still gelegt. An dem Tag kaufte ich mir noch den e-scooter.

  • 5 Tage später war die Inzidenz wieder unter 300 (296, 4.4.2021)
  • Es dauerte 19 weitere Tage, dass diese unter 200 fiel (194, 23.4.2021)
  • Am 6.5.2021 fiel sie auf unter 100 (96)
  • am 19.5. auf unter 50 (49)

Das sieht ja irgendwie nachvollziehbar aus. Steiler Anstieg, langsamer abflachende Kurve. Was ich aber so befremdlich finde, ist, dass ich ein völlig anderes subjektives Empfinden habe.

Gefühlt sind wir von über 300 innerhalb von 2 Wochen auf unter 50 gefallen und das widerspricht irgendwie allem kognitiven Wissen.

Ich versuche, mein Empfinden irgendwie zu erklären, aber es gelingt mir nicht.

Die Auswirkungen meines Gefühls sind aber auch, dass ich mir wie ein Alien vorkomme. Ich empfinde den Umgang der Welt da draußen als zu schnell, zu … hm… nicht leichtfertig, oder doch? Ich habe keine Angst, aber ich hab keinen Bock darauf, dass wir im Herbst in die Verlängerung gehen. Traue ich der Entwicklung einfach nur nicht? Oder entwickle ich mich tatsächlich zu einer schrulligen Person? Dauert es einfach nur, bis ich mich wieder adaptiert habe? Im März 2020 habe ich ja mit der Umstellung auch lange gekämpft…. Oder bin ich schlicht und ergreifend einfach nur ob des Arbeitspensums müde… ?

Zeitgleich habe ich das Gefühl, den Sommer zu verpassen. Es war ewig kalt, seit 2 Wochen ist das Wetter so richtig meines und ich arbeite rund um die Uhr. Das ändert sich vermutlich nicht in den nächsten 3 Wochen und dann gehts in den Norden zum Segeln. Ich fürchte mich jetzt schon vor der Witterung da oben 😉

highlight | Tiefschlag

Mein heutiges highlight:

Ich habe mein Auto innen und außen reinigen lassen. Ich habe es zu meiner kleinen Hinterhoftankstelle gebracht und es 3 Stunden später wieder abgeholt. Das klingt lächerlich, aber ich glaube, ich hatte jetzt mindestens 2 Jahre kein sauberes Auto. Das ist der Dauerbaustelle bei der Garage zu verdanken. Es war einfach sinnlos. Selbst Schuhe putzen war sinnlos. Kaum war ich in der Garage, waren die Schuhe staubig. Deswegen führe ich ja Schutzputzzeug im Auto spazieren.

Na gut, nicht nur Schuhputzzeug. Also habe ich das Auto ausgeräumt, alle Trainingsutensilien und sonstiges Zeug rausgenommen. Selbst das ging in den letzten Jahren nicht. Alles ist verkommen.

mein Tiefschlag:

MS Office und Windows. 1. um 11.00 Uhr ein update… was soll denn das? Ich hab eh keine automatischen Updates, nur die wichtigen. Und leider kann ich die höchstens 1 Stunde ignorieren, danach fängt der Rechner zu spinnen an. 2. MS Teams mit 2 Accounts ist der reinste Albtraum. Gepaart mit einem schriftlichen helpdesk der FernFH – ich werde rasch grantig. Ich verstehe, dass sie erst die „Klassiker“ abklären., aber danke – das hab ich selbst schon. Nach 7 Stunden ist die Empfehlung, einen anderen browser zu verwenden..

highlight/Tiefschlag des Tages

highlight:

  • Ich war heute echt fokussiert, habe seit 8.45 bis 23.00 Uhr gearbeitet (mit ca 3 Stunden Pause dazwischen)
  • bin 1 Stunde in der Sonne gesessen (und habe meine to-do Liste überabeitet)
  • habe mich dann auf nur noch das Wichtigste für heute konzentriert
  • habe vernünftig gekocht und gegessen
  • 50 min Yoga war auch noch dabei

Tiefschlag:

  • Ich bin müde, echt sehr müde
  • das Problem mit meinem Nachbarn (Lackiererei) geht in das 14. Monat – unsere Verwaltung arbeitet sehr langsam
  • ich bin echt sehr, sehr müde
  • die Yoga-Tante hat echt zu viel von mir verlangt – wie soll ich denn das jemals schaffen ;-)?

Technikkram

Schön langsam entwickel ich mich noch zu einem Technik-Freak. Generell bin ich durchaus sehr IT-affin. Wenn man weiß, was man tut, kann man sich das Leben oft erleichtert (oder auch vollkommen verkomplizieren). Aber Technik-Gadgets reizen mich nicht. Wozu denn auch! Ich erfreue mich nicht an nutzloser Technik. Auch muss das Preis-Leistungsverhältnis passen.

Laptop | Ich leistete mir vor 6 Jahren einen teureren Laptop für damalige Verhältnisse: Asus Zenbook. Erstaunlich leicht (1,2 kg), gute Akku leistung (zumindest bis vor 1,5 Jahren), stabiles Ding (Metallgehäuse). Irgendwann rüstete ich auf eine SSD Festplatte auf, das Cover wurde mal getauscht, weil ein Scharnier gebrochen war. Bis jetzt echt ok. Mittlerweile hadere ich ein wenig mit dem RAM (nicht erweiterbar) und mit dem Bildschirm, der zwar non-glare ist, aber die Auflösung und die Helligkeit nicht mehr wirklich gut ist. dh. vor 6 Jahren toll, aber jetzt… hm… Nach langem Hin und Her entschloß ich mich, einen neuen zu kaufen. Wird in den nächsten Tagen bestellt und nach dem Urlaub in Betrieb genommen. Vorher macht es nur bedingt Sinn, weil ich ja das Ding zum Segeln mitnehmen möchte und da werde ich nicht ein neues Gerät mitnehmen.

Bildschirm und Dockingstation | Ich habe sowohl im Büro als auch zu Hause einen 2. Bildschirm. Der zu Hause ist der qualitativ bessere – habe ich von der Klanen aus ihrem Büro übernommen. Cooles Ding! Aber mit etwas Glück werde ich heute über willhaben einen neuen Monitor kaufen (noch größer). Dann wandert der jetzige ins Büro, der im Büro (sehr klein) wird verschenkt. Und jetzt träume ich noch von 2 dockingsstations. Das hätt echt irgendwas. Wobei, während ich schreibe, ist mir ja gar nicht klar, was ich mir davon verspreche… hm…. da muss ich doch noch mal darüber nachdenken.

Remarkable | Ich hatte schon vor Jahren das erste surface Tablett – hat mich sicher 5 Jahre begleitet bis es hinüber war. Auf dem Ding habe ich liebend gerne handschriftliche Notizen gemacht. Der Nachfolger hatte leider eine andere technische Lösung punkto Display. Jedenfalls funktionierte das Mitschreiben kaum mehr. Ich war unglaublich enttäuscht. Im Prinzip dient das Tablet nur mehr als TV Ersatz für netflix und manchmal zum Surfen. Es spiegelt unglaublich, kann draußen gar nicht verwendet werden. Das remarkable ist aber grenzgenial – ich kann in pdfs Anmerkungen machen, kann mitschreiben, es wird gesichert… es ist einfach grenzgenial, zumal ich auch in der Sonne großartig schreiben und lesen kann. Hach! I am loving it! Es darf nur nicht auf heißen Oberflächen sein.. dann wird das Display irgendwie sehr weich. hm… Dennoch… grenzgenial!