diese junge Frau bei der Bim

Letzten Samstag war ich durchaus viel beschäftigt – Haushalt war um 10.00 inkl. Wäsche waschen und aufhängen bereits erledigt – kein Wunder, da ich ja schon um 5.30 aufstand!

Nette Nebengeschichte: ich freute mich, dass bei der Hitze ja die Wäsche bereits abends wieder trocken sein würde – sehr naiv! Ich hatte wegen Gewitterwarnung die Fenster zu und auch die Tür zum hinteren Teil der Wohnung. Als ich den Bereich abends wieder betrat -> subtropisches Klima mit gefühlten 38 Grad und 85% Luftfeuchtigkeit…

Jedenfalls war ich über einen freien Tag sehr erfreut, machte Besorgungen, saß beim Wasserschilift, lag in der Sonne, baute einen neuen Computertisch im Büro zusammen, trug die vielen Einkäufe in den 3. Stock.

Gerade als ich ausgezogen am Balkon mit einem wohlverdienten Glas Wein saß, hörte ich ungewöhnlichen Lärm von der Straße. Bei der Bim-Station schrie eine Frau um 19.30 Uhr laut nach der Polizei, saß am Boden und schützte ihren Kopf. Rund um sie ca 10 Männer, die sich aggressiv anbrüllten, 2 Autos standen vor der Station – keine Insassen, Türo offen.

2 Min später war das Bild unverändert und ließ mich nicht los. Also angezogen, Handy, Glas Wasser, Taschentücher und Schlüssel. Ich fragte die weinende junge Frau, ob ich ihr was Gutes tun könne und ignorierte die schreienden Männer. Sie schüttelte den Kopf und ich zog sie zur Bank der Bim. Reichte ihr Wasser und Taschentücher. Und wartete mit ihr bis die Polizei kam.

Die Frau stand beim Zigarettenautomaten, als sie mit einer „ganzen Hand“ in den Hintern gedrückt/gekniffen wurde. Von einem wildfremden Mann. Sie drehte sich zornig um und fragte, was das solle. Der Typ lachte nur und fragte, was Sie denn dagegen machen wolle. „Die Polizei rufen“ und griff nach dem Handy. Worauf der Typ sie mit der flachen Hand ins Gesicht schlug – allerdings so fest, dass ihre Brille ca 3 m mitten auf die Straße fiel. Dann schalteten sich die anderen Männer ein.

Auf der Bank war sie fassungslos, hielt sich die Wange und schluchzte. Sie hatte auch Angst vor der Polizei – sie kenne so was schon. Also begleitete ich sie aufs Kommissariat (Premiere: das erste Mal in einem Polizeiauto!!). Eh nett. Aber völlig unkoordiniert. Keine weibliche Beamtin anwesend (musste erst gerufen werden), der verhaftete Typ im Zimmer nebenan und wir hörten jedes Wort. Ständig kam und ging ein Beamter und wir wussten nicht, worauf wir warteten. Auf Klärung der Zuständigkeit! Puh… Dann auf die weibliche Beamtin und die junge Frau wurde immer wieder (mind. 4x) gefragt, ob sie denn nicht die Aussage beim Landeskriminalamt nächste Woche machen wolle. Dann tauchte die weibliche Beamtin auf,  die sehr sympathisch und sehr freundlich war, aber erstmal sicher 10 min in den Computer starrte.

Während der Wartezeit war ich etwas irritiert, warum die junge Frau so außer sich war. Sie zitterte, sie schluchzte immer heftiger. Ich verstand, dass so ein Erlebnis demütigend und ohnmächtig machend ist, dennoch erschien mir die Reaktion sehr, sehr heftig. Aber: jeder hat seine eigene Realität. Ich konnte sie irgendwann auch ein wenig ablenken. Woher sie denn komme, ob sie alleine lebt, usw.

2 Stunden nach dem Vorfall standen wir auf der Straße und ich begleitete sie heim. Eh bei mir um die Ecke. Da hörte ich dann ihre Geschichte, nicht die ganze, aber es reichte absolut. Und mir war völlig klar, warum sie so reagierte…. Warum legen sich solche Schweine nicht mit Frauen wie mich an? ok, ich bin nicht mehr Ende 20 und wiege nicht unter 50 kg. Aber davon abgesehen….

Wer auch immer für solche Entwicklungen verantwortlich ist: das war völlig unnötig!!

 

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Umsatzplanung

Das muss ich einfach dokumentieren…. Wir haben Anfang Juni und meine dzt. Umsatzplanung für eoy ist im 6 stelligen Bereich (mit Lehrgang). 70% dessen ist aber bereits bezahlt/verrechnet.

Sommer – ich komme!!

Witwenpension

Ich musste heute einen Antrag auf Witwenpension für den Paten ausfüllen… puh… solche Formulare treiben einen in den Wahnsinn, zumal man ohnehin weiß, dass diese Stellen alle mit dem Finanzamt vernetzt sind.

Es entzieht sich auch meinem Verständnis, warum ich ungefähr 5x die Versicherungsnummer des Antragsstellers sowie die der Verstorbenen ausfüllen musste. Auch verstehe ich nicht, warum ich hier irgendwas ausrechnen soll, wenn ich eh die Einkommenssteuerbescheide beilegen muss.

Aber selbst wenn die das verlagen, wieso dann brutto pro Monat und nicht pro Jahr???? Ich verstehe es nicht.

Aber ausgeflippt bin ich bei der Frage nach der Todesursache… Tut das noch irgendwas zur Sache????? (Davon abgesehen, dass das die Pensionsversicherungsanstalt ohnehin vom Krankenhaus verständigt wird – das weiß ich)…. Da machte sich meine rechte Hand selbständig und schrieb in Blockbuchstaben und dreimal so groß wie normal: KREBS

Was hat das mit dem Pensionsantrag zu tun???????????????????

Customer Journey scheint die PVA nicht zu kennen. Ein einziges Mal sollten alle Bereichsleiter diesen 28seitigen (!!!!) Wisch ausfüllen. Unfassbar!

wehret den Anfängen oder… die Nachtigall

Argh… das Erlebnis der besonderen Art mit dem Paten (P):

P : Sag, Nehalennia (N), wieso meldest du dich nicht am Wochenende“….

???? Er war Freitag da, er wusste, wie es mir gesundheitlich ging (spastische Bronchitis, nahe der Lungenentzündung) Er brachte mir unaufgefordert auch Essen und hörte meine Hustenanfälle, die er entsprechend kommentierte
N: ähm, ich war krank????????????
P: du weißt doch, wie einsam und allein ich bin [genau in diesem Moment rief eine Witwe, ca 20 Jahre jünger als er, an und lud ihm zum Abendessen morgen ein; heute bekochte er seine 2 „Halbcousinen“, die tatsächlich Wort gehalten haben und sich regelmäßig bei ihm melden
…????
N: „werd bitte nicht wie deine Mutter“….
P: „es ist doch nichts dabei, wenn du dich meldest“…. [er ist bereits wie seine Mutter!!!!!]
….
Argh – ich hoffe, ich schaffe es, mich gegen die Anfänge zu wehren – wenn sich da nicht immer gleich das Gewissen der Verantwortung melden würde……

da ist jemandem da oben fad

So 2 Monate danach dachte ich ja, es geht aufwärts…. Zumindest verspürte ich so was wie Aufbruchsstimmung in mir…

So hab ich mich ja freudig zum Segeln angemeldet – Regatta ohne Nordmann. Und was geschah? Ich wurde am 1. Tag krank…. argh!!! Krank an Board ist sch…. krank während einer Regatta ist sch… hoch Quadrat. krank während einer 5 Tagesregatta bei Nachttemperaturen unter 10 Grad ist sch…. hoch 10. Krank während einer 5-Tagesregatta bei Nachttemperaturen unter 10 Grad und feuchten Schlafsack ist sch.. hoch 1000.

Wenn es „da oben“ (oder sonst wo) jemanden/etwas gibt, der/die/das sich hier auf der Erde alles einfallen lässt, muss Langeweile haben oder auf exstacy sein. Das find ich nicht mehr witzig und ich hadere sehr….

Spastische Bronchitis, knapp vor der Lungenentzündung – Halleluja… Und das hab ich seit mittlerweile 2 Wochen…

Hey, es reicht wirklich!!!!! Das Wochenende ist hier Sommer und ich lieg im Bett…. ich HASSE es….!!!!!!!!!

Blut…

… der Lebenssaft. Und doch gibt es Situationen, in denen man kein Blut möchte.

Ich mags ja eh nicht besonders, brauche keine Blutwurst und halte die weibliche Periode für ein Ärgernis. Kochen mit Blut (Tim Mälzer hat mit Blut erst unlängst irgendeine Sauce abgebunden) – alleine der Gedanke lässt mich ekeln.

Allerdings kann ich ohne Probleme Blut sehen – ich kippe da nicht um. Auch nicht bei Unmengen. Beim Blutabnehmen schaue ich allerdings immer weg – nicht wegen dem Blut. Aber diese Nadel mitten in der Haut (in meiner Vene!) irritiert mich massiv.

Aber ich hab den Faden verloren. Blut, das man nicht sehen möchte. Am WC im Stuhl. Das verursacht bei mir Panikattacken. Hatte auch erst einmal in meinem Leben. Mit 23. Warum auch immer.

Leider wiederholte sich das erst unlängst. Himmel, albtraummäßige Visionen zogen an meinem geistigen Auge vorbei. Wäh! Und das nach den Monaten, die hinter dieser Familie liegen. Gekennzeichnet von Leiden, Krebs, Chemo und mühevollem Sterben.

Mein Geist beschloss gleich mal, die Verdauung einzustellen. Allerdings ist das auch keine Lösung. Worauf ich Fastblinde wieder Blut ausmachte. Herzrasen, Panik…. Ich war gleich mal zu nichts mehr fähig, wenngleich irgendeine tief versteckte Hirnzelle meinte, dass Blut doch einen Farbton hat, der sich einen Hauch von dem da unterscheidet.

Nach einer Stunde – ja, ich weiß, Dr. Google ist eher kontraproduktiv – wagte ich doch eine Anfrage an Dr. Google. Eigentlich ja ein Unding, da immer nur die schrecklichsten Dinge auftauchen.

Dieses Mal nicht. Da stand doch glatt was Vernünftiges, das meine tiefversteckte Hirnzelle erkannte, Schlüsse zog und jubelte. Die Lösung: Rote Rüben.

Ja, rote Rüben. Ich trinke gegen die Frühjahrsmüdigkeit seit 2 Wochen täglich 1/8 roten Rübensaft. Doch wars das wirklich?

Ja, ca 3 Stunden später meldete sich meine Blase.. und gab rosafarbenen Urin von sich 😉

VenusJahr

2017 begann das Sonnenjahr und alle, die sich mit dieser Esoterik-Wissenschaft auskennen, atmeten auf. Ich hoffte. Und dann sagte aber jemand, dass lt. Chin. Horoskop 2017 für mich ganz besch… wird… weil.. keine Ahnung…

Es war besch… und endete kurz vor Ende des Sonnenjahrs besch…

Also hoffe ich auf das Venusjahr.  In der Tat kommt ganz langsam Aufbruchsstimmung bei mir auf.

Das Venusjahr fängt für den Nordmann eher.. puh… an…… Himmel! Das hätte ich verhindert, wenn ich gekonnt hätte. Tütchen ging… die arme Maus hatte vor Wochen geplanterweise eine Sterilisation hinter sich gebracht, bei der auch der Pfotenknoten entfernt wurde. Zusätzlich stand ein Kreuzbandriss im Raum. Der wurde vor 4 Tagen operiert, wo aber vorher eine Störung bei der Mistralklappe, die aber gut kompensiert wurde, festgestellt.

Gestern aber eine Magendrehung. Wenn schon dieser sch…, dann bitte in der Klinik. Nächste OP. Ich dachte mir schon gestern, Himmel… 3 OPs in kurzer Zeit bei einem angeschlagenen Herzen? Aber ich hielt lieber den Mund.

Und heute morgen kam der Anruf….. oh Himmel!

Jeder weiß, dass ich nicht wahnsinnig gut mit Tütchen konnte. Sie war ein ständiger Schatten, der mich in Wien nervös machte. In H. war alles gut. Um es auf den Punkt zu bringen: es war weniger sie, die ich nicht gut aushielt – ich hielt das Verhalten vom Nordmann nicht gut aus. Er war verrückt nach ihr.

Aber den sch… heute morgen hätte ich dennoch verhindert, wenn ich gekonnt hätte. So ein Sch… das ist außer sch… nur noch sch….

 

unterschiedliche Kulturen

puh… und jetzt geht es nicht um den „Klassiker“ der letzte Jahre. Mein Beitrag hat absolut nichts mit Flüchtlingen, Naher Osten, Balkanroute und Co. dazu. Auch nichts mit Integration und dem ganzen Sch…

Nein, es geht um den Unterschied zwischen Deutschland und Österreich.

AUA – die früher österreichische Fluglinie und Stolz des Alpenlandes gehört schon seit längerem der Lufthansa.

In diesen Tagen hörte man, dass AUA die umsatzschwächste Fluglinie innerhalb der Lufthansa wäre. Hm… traue keiner Statistik, die ich nicht selbst gefälscht habe. Die AUA ist ja auch nicht die größte… aber egal…

Jedenfalls hörte ich vor einigen Tagen bei einer Werbung auf und stutzte. Der Slogan „My Austrian – the German way to fly“… WAS? Nationen bedeuten mir nicht viel, ich habe auch keinen Nationalstolz, aber die AUA und „the German way to fly“??? Puh…

Dem wurde heute noch was drauf gesetzt. Andere Werbung der AUA (offensichtlich die österreichische Variante): „My Austrian – the charming way to fly“… Was soll das schon wieder heißen? Charming und Österreicher??? Würde ich nie sagen…. Aber die Deutschen halten ja unseren Akzent für so „niedlich“…

Mich beutelt es…. wäh!

Und dann stell ich mir schon wieder die Frage, ob unsere Länder echt so unterschiedlich sind, dass es extra Werbung gibt. Sehr eigenartig…. Aber das sahen wir ja schon beim „Knallroten Autobus“.

Ein anderer Betrachtungswinkel: Die Werbung stieß vielen so auf, dass der Slogan einfach angepasst wurde 😉