Die Geschichte meiner Waschmaschine

Eben habe ich eine Ladung Wäsche eingeschaltet und sitze eben ganz seelig mit einem Glas Rotwein davor.

Nein, ich bin nicht durchgeknallt 😉 Aber eben freue ich mich so, dass ich eine Waschmaschine in der Wohnung habe. Und das schon seit knapp 13 Jahren. Hach!

Ich besaß immer schon eine Waschmaschine. Doch in der 1. Wohnung war diese in der Waschküche und ich wohnte im 4. Stock Altbau ohne Lift – 7 Jahre lang.

Dann zog ich hierher – 3. Stock Altbau ohne Lift – und schon wieder eine Waschküche (da in der Wohnung kein Anschluss vorhanden war). Knapp 7 Jahre schleppte ich Wäsche hinunter und die nasse Wäsche (weil kein Trockner) wieder hinauf.

Der Hausbesitzer wehrte sich vehement gegen einen Waschmaschinenanschluss. Ja, das gibt es! Und da der Hausbesitzer der Pate ist…. schwierig….

Doch mein verrückte Ex schaffte es tatsächlich (wie auch immer), den Paten zu überzeugen, dass es so nicht weitergehen kann. Es wurde eine Kupferwasserleitung unter meinen Küchenkastln bis in den Abstellraum gelegt und die Waschmaschine zog zu mir in die Wohnung.

Das klingt so simpel, aber wenn man den Paten kennt… puh! Jedenfalls war das eines meiner großartigesten Weihnachtsgeschenke ever. Witzig, ich dachte damals ja, das meine Waschmaschine gestohlen wurde…. und dann saß ich seelig mit einem Rotweinglas davor und schaute der Maschine bei der Arbeit zu. Ich lief nicht mehr Gefahr, mir einen Bandscheibenvorfall zu holen…. Hach… Und genau das zelebriere ich jetzt gerade…

Kuckuckskind?

Meine family ist ja schon ein wenig eigenartig. Viele Verstrickungen, viele Geheimnisse, viele Verstoßene…

Jedenfalls glauben die Klane und ich seit Jahren ein Geschwisterchen zu haben. Früher reine Spekulation (jetzt auch noch), aber dennoch gibt es Hinweise, dass tatsächlich der Pate ein Verhältnis mit der vermuteten Mutter hatte. Naja… eigentlich egal. Aber dennoch bin ich mal auf die Testamentseröffnung gespannt.

Aber nun wurde ich ganz anders darauf gestoßen. Beim Witzeln während des Abschieds von meinem Augenarzt meinte er, ich wäre ja nicht die einzige Blinde in dieser Familie. Ich daraufhin: „Doch. Aber vielleicht bin ich auch vom berühmten Postler“. Betretenes Schweigen und dann ein Hinlenken auf eine Studie. In der Tat wird schwere Kurzsichtigkeit vererbt und kann aber eine Generation überspringen.

Die einzige, die annährend so schlecht wie ich sieht, ist meine Tante (fällt aber nicht unter schwere Kurzsichtigkeit). Bis auf die Urgroßväter konnten wir es zurückverfolgen: ich bin die einzige Blinde.

Jedenfalls kam mein Augenarzt während dieser Studie drauf, dass weltweit ca 8-10% aller Kinder Kuckuckskinder sind. Nun hab ich auch noch nicht die gleiche Blutgruppe wie die Klane oder die Eltern (diese haben alle A pos, ich dagegen 0 pos.) Medizinisch geht das schon, wenngleich selten. Nun der 2. Hinweis…. Ob ich doch mal einen Vaterschaftstest machen lasse. Aber was würde es ändern, außer das meine Neugierde befriedigt wäre.

Dann kamen wir aber drauf, dass ja nicht nur ich ein Kuckuckskind sein könnte. Rein theoretisch ja auch der Pate. Und dann flossen die Spekulationen nur so dahin…. 😉 Die Kröte wusste von der Urli, dass diese mit einem russischen Soldaten im Graben ein Verhältnis hatte. Im Graben beim Erdäpfelacker vom Großbauern im Nachbarsdorf. Hoppla, ist der russische Soldat nur ein Synonym für den Bauern? Huch, das ist wirklich eine blinde Familie… Andererseits geht sich das nicht aus. Die Urli kam erst mit der Schwangerschaft in dieses Dorf. Hm….

zaghaft

ist das Wort der Tage. Alles geht nur sehr zaghaft…

Vor allem das Arbeiten. Wie erwartet fällt es mir auf den Kopf, in den letzten Monaten kaum Akquisition gemacht zu haben. Ist so…. Gottseidank entsteht daraus kein finanzielles Desaster, weil ich eichhörnchenmäßig vorgesorgt habe.

Der Februar und die letzten 2 Wochen zogen arbeitstechnisch eigentlich an mir vorbei. Ich hätte viel mehr machen können, doch ohne Zeitdruck scheine ich nicht zu funktionieren. Oder eben nicht mehr.

Andererseits war ich auch krank. Nichts ernsthaftes, aber schon wieder tagelang 37,2. Und das ist einfach anstrengend. Schließlich bin ich ein Kaltblütler mit normalen 36,2.

Aber irgendwie bin ich da jetzt guter Dinge, wenngleich ich nicht gleich wieder in das 24/7 Arbeiten reinkippen möchte. Schließlich kommt ja auch der Frühling… wenngleich zaghaft. Wobei wir schon wieder bei diesem Wort wären… seufz.

Rückblick 2017 nach 2 Monaten

Na, mein Wunsch, 2017 möge alles besser werden, hat sich noch nicht durchgesetzt. Aber ich habe ja erst jüngstens herausgefunden, dass das astrologische Jahr erst mit 21.3. 2017 beginnt.

Family: Mama ist physisch stabil, psychisch weniger. Dennoch heißt es jetzt noch abwarten – demnächst wird der petscan wiederholt. Dafür sieht sie jetzt wieder. Die Kröte hat diese sch… vwa komplett inkl. Präsentation geschafft. Der 4er ist zwar ein Witz, aber in Anbetracht der Tatsache, dass die beiden anderen die Arbeit mit einem komplett neuen Thema nochmals machen müssen: Halleluja! Der Pate ist unausstehlich, die Klane tendenziell verschollen.

Freunde: Audrey Hepburns Vater hat ebenso Krebs, die Rauchige auch. Die Aura ist vermutlich dem Ende sehr nahe – weder gehen, sprechen, essen ist noch möglich. Nur die Lunge hält sich tapfer…und gestern wurde der Opa der ADHS Quirligen auf die Psychiatrie wegen einem schweren Altersdemenzschub eingeliefert. Irgendwie scheint hier kein Ende zu sein. Audrey hält sich für ihre Verhältnisse tapfer, die Rauchige ist sensationell, die Aura… puh… erstaunlich ertragend, die ADHS Quirlige nimmt es auch sehr gefasst.

Aber KTC wurde Vater… eine kleine Räuberstochter. Na, darauf bin ich echt gespannt… 😉

Der Nordmann: puh… er war stets sehr bemüht. Das ist im Moment fast alles. Ich hatte die Beziehung beendet, er nahm mich nicht ernst, ich fuhr doch ins Nordland und wollte mehrmals abreisen (war auch schon am Bahnhof). Gestern tatsächlich ein Entgegenkommen auf seine Art und Weise. Jedenfalls war ich überrascht – positiv. Der Rest wird sich zeigen.

Ich: puh… aktuell müde, ausgelaugt, antriebslos. In hektischen Zeiten funktioniere ich irgendwie, doch gerade ist Verschnaufpause angesagt und ich gehe ein. Körperlich. Mental gehts mir für die Umstände erstaunlich gut. Einige Gewohnheiten habe ich geändert/abgelegt/neu begonnen (Stichwort: Habit tracker). Erfolgsquote ca 50%, aber ich bin zufrieden. 2017 wird mein Jahr iSv: ich schau mehr auf mich und das gelingt immer besser. Arbeitstechnisch läuft es holprig, aber völlig egal. Alles gut… das wird auch wieder anders. Nur segeltechnisch ist es eine Katastrophe – noch immer nichts geplant. Ich glaub, ich muss mich hier wieder mal verselbständigen.

Fazit: etwas besser als 2016, aber noch genügend Verbesserungsbedarf….

 

 

Kröte und die vwA

Die Kröte  ist eine  wirklich vife,  junge  Frau  geworden.  Allerdings  hat sie die  Schule  noch nicht abgeschlossen.  Dazu fehlt  noch eine  Arbeit  und 2 Maturagegenstände…  seufz

Also  hat sie  selbst genug dazu  beigetragen…  ich war  bis jetzt  durchaus  auf der  Seite  der Schule,  aber  seit 3 Wochen hat sich dieses  Bild geändert.  Einfach  unglaublich!

Der sogenannte Betreuungslehrer  ist der Wichser  voller Komplexen.

Ich betreue genügend Masterarbeiten  und genau das wird verlangt… Das ist doch lächerlich…!!  Himmel!

Jedenfalls  ist sie dzt. bei mir einkaserniert  und ich leite sie dazu an… Um in 5 Tagen das zu machen, was sie in einem Schuljahr hätte machen sollen. Alledings alleine (alle anderen waren zu zweit) und ohne pseudo-Betreuung.

Ich begleite Studenten hauptsächlich online  und die  haben sicher  mehr Betreuung  als dieser Wichser.  Es ist einfach  unglaublich…. Argh!

Natürlich hat  hier auch sie  den Kopf  in den Sand  gesteckt  und einfach  nichts gemacht…. Himmel!

Allerdings so ganz  ohne Anleitung kann ich es (fast)  verstehen…